Beim Lesenlernen sind wir in den Kinderschuhen stecken geblieben. Blöde Sache, denn dadurch können wir nicht wirklich schnell lesen!

Es ist schon seltsam: Wenn wir Radfahren lernen, entwickeln wir uns ständig weiter. Wir beginnen mit dem Dreirad. Später sind wir stolz, wenn wir die Stützräder unseres Rades abmontiert bekommen. Und als Erwachsene legen wir uns ein Rad mit Gangschaltung zu oder ein Mountainbike oder gar ein schnittiges Rennrad, weil wir uns immer weiter verbessern.

Die innere Stimme

Beim Lesen scheinen wir in den Kinderschuhen stecken zu bleiben. Wir beginnen die Buchstaben und Wörter laut auszusprechen, wenn wir lesen. Später sind wir stolz, wenn wir leise lesen dürfen und nur manchmal laut vorlesen müssen, damit die Lehrerin weiß, dass wir es richtig machen. Doch als Erwachsene entwickeln wir unsere Lesekompetenz nicht weiter, auch wenn wir vorwiegend leise lesen. Denn beim Lesen begleitet uns weiterhin eine innere Stimme. Sie hindert uns am Schnelllesen.

Wir können schneller lesen als sprechen

Die Statistik belegt diese Tatsache: Der durchschnittliche Europäer liest mit einer Geschwindigkeit von 200 bis 240 Wörter pro Minute. Das ist genau die Geschwindigkeit, in der wir sprechen! So lange wir also mit einer inneren Stimme jeden Text mitsprechen, werden wir nicht schneller lesen können.

Wie Sie die innere Stimme loswerden? Ganz einfach: Sie müssen schneller lesen. Wie Sie das schaffen, lesen Sie in meinem brandneuen Buch.

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192 Seiten, EUR 16,80

Göran Askeljung

Prof. (a.o.) Göran Askeljung ist Autor und Inhaber von BrainRead, Geschäftsführer und Senior Trainer bei Askeljung.com und immediate effects, Certified Facilitator und Partner von Consensus in NY, und Leitet Consensus Österreich und Deutschland. Er ist Professor am Institut für Sales & Negotiation am Georgian School of Management, Vorstandsmitglied in der Schwedischen Handelskammer in Österreich und Mitglied des Beirats von WdF. Er war früher u.a. als Managing Director von Microsoft MSN in Österreich und Geschäftsbereichsleiter von Ericsson Data CEE in Wien tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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